Sonntag, 10. Juni 2012

süßer Sonntag

Mango Coco-Crümböl


Eigentlich versuche ich regional und saisonal einzukaufen. Doch leider gibt es Dinge aus Übersee, wie reife Mangos oder Süßkartoffeln, denen ich ganz politisch unkorrekt nur schwer widerstehen kann. Darum ist es mir fast peinlich, dass ich bei "wohlschmeckend" nun schon das zweite Rezept mit Mango in Folge veröffentlicht habe. Aber sowohl beim Cocos-Crumble als auch beim Mascarponekuchen lassen sich die Mangos durch Nektarinen oder Pfirsiche ersetzen. OK - die wachsen in der Regel auch nicht hier im Norden, aber zumindest hier in Frankreich.
Und dann nenn ich das Ding auch noch Crumble! Denn mit dem Wort Crumblecake  hat Tim Mälzer vermutlich den Grundstein dafür gelegt, dass ich ihn nicht mehr gucke. Manifestiert wurde meine Abneigung gegen ihn durch sein arrogantes Gehabe, wenn er bei Lanz gekocht hat, aber den Anfang machte der Streuselkuchen in seiner eigenen Sendung. Wenn es keine vernünftigen deutschen Alternativen gibt, bin ich die erste, die Anglizismen verwendet. Aber was kann Crumblecake besser ausdrücken als Streuselkuchen?! Lässt man den Cake- bzw. den Kuchen-Teil weg, bezeichnet ein Crumble für mich genauer was gemeint ist: ein Streuselkuchen ohne Boden. Also mit Boden: Streuselkuchen und ohne Boden: Crumble. Auf jeden Fall finde ich es äußerst süß wenn die Franzosen es "crümböl" aussprechen. :) Und da die Streusel eh schon buttersüße Kalorienbomben sind, bin ich froh, dass man durch das Weglassen des Bodens wenigstens ein paar Kalorien einsparen kann.